Der Rationsmanager Tierarzt
Verständlicherweise bringt der Tierarzt sein fundiertes Fachwissen in die Beurteilung einer Futterration mit
ein. Trotzdem ist es auch für ihn ein Faktor, schnell und verlässlich auf aktuelle Werte zugreifen zu können und
diese nicht erst mühselig aus verschiedenen Tabellen herauszusuchen.
Um es vorwegzunehmen:
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Der wesentliche Unterschied besteht in einer zusätzlich Datenbank, die es gestattet, Medikamente und
Spezialfuttermittel in die Rationsberechnung zu integrieren, die auf Empfehlung des Tierarztes den
Gesundheitsstatus verbessert.
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Weiterhin können die Produkte aus dieser Datenbank nach verschiedenen Diagnosekriterien gewählt werden.
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Weiterhin werden ca. 20 wichtige Aminosäuren mit ihrem Versorgungsstatus für das Pferd angezeigt.
Nach heutiger Kenntnis sind es nicht nur die essentiellen Aminosäuren, die beachtet werden müssen,
sondern auch die Nicht-Essentiellen. Es bleibt eindeutig die Forderung, dass Lysin als erstlimitierende
Aminosäure Vorrang vor den anderen hat. In welchen Verhältnissen die Aminosäuren unter den
Gesichtspunkten Erhaltung, Hochleistungssport, Trächtigkeit, Laktation, Wachstum oder Rekonvaleszenz zu
einander stehen, das ist den neuesten Forschungsergebnissen aus Wien zu entnehmen.
Voraussetzungen
Um diese Software-Lösung einsetzen zu können, ist der Tätigkeitsnachweis in einer tierärztlichen Praxis erforderlich,
wir bitten um die Kopie der Approbation.
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ACHTUNG: Raubkopien
In letzter Zeit häufen sich die EBAY - Angebot der alten Software "DER FUTTERMEISTER". Die angebotenen
CD-ROM werden ohne Versionsnummer angeboten und sind möglicherweise "Schwarzbrände", die für 5,00 Euro vermarktet werden.
Achtung: Diese CD - ROM enthalten wahrscheinlich alte Futtermitteldaten von Produkten, wie sie von den Herstellern und Händlern in Deutschland
seit mehreren Jahren nicht mehr angeboten werden. Bei Verwendung dieser Daten schaden Sie möglicherweise ihren Pferden. Setzen Sie sich mit uns
in Verbindung - zum Wohle Ihres Pferdes. Schließlich kaufen Sie auch kein Auto aufgrund uralter Prospekte.
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Pferdedaten
Neben den Stall- und Besitzerdaten, die nur eine administrative Aufgabe haben, ist die Differenzierung
bei den Zuchtstuten in den verschiedenen Stati von entscheidender Bedeutung:
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Güst - der Zeitraum, wann die Stute besamt wird und bereits 2 Monate vorher optimal ernährt sein sollte
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Trächtigkeit - der Zeitraum, ab dem ein Follikel befruchtet wurde. Bis zum achten Monat nimmt die Stute durch
das Wachstum des Fötus nur ca. 20 % des späteren Fohlengewichtes zu. Ab dem achten Monat kommt es
besonders auf die Versorgung der Zuchtstute und des Fötus an. Ab jetzt steigt das Fötusgewicht monatlich um
20 %, bis sich das Fohlen vollständig entwickelt hat und zur Welt kommt. Das Fohlen hat bei seiner Geburt ein
Geburtsgewicht, welches ca. 10 % des Gewichts der Mutterstute ausmacht.
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Laktation - der Zeitraum ab der Geburt des Fohlens. Von jetzt an muss die Zuchtstute mit ihrer "Milchbar"
Höchstleistungen erbringen. Nicht umsonst heißt es, die Stute "frisst für zwei". Diese ist besonders an dem
starken Bedarf an Rohprotein (Eiweiß) und Energie sowie einer veränderten Mineralstoffversorgung erkennbar.
Für Deckhengste ist die Frage zu klären, ob diese im Deckeinsatz sind. Der aktive Deckeinsatz, der bei ca. 15 Decksprüngen
im Monat liegen kann, erfordert ebenfalls eine differenzierte Ernährung.
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Trainingsdaten
Die Pferde sind leistungsfähiger als Reiter glauben. Stellt man die Konstitution (BCS und Pferdegewicht) und
Kondition fest, wird schnell erkennbar, dass die notwendige, tägliche Bewegung bei mehreren Stunden liegt
und mindestens 10 km bis 20 km beträgt. Eine fünfzehnminütige Aufwärmphase im Schritt ergibt lediglich 2
bis 3 km gerittene Strecke. Sie führt weder zum gewünschten Durchbluten und Aufwärmen der Muskulatur
noch zum Aufbau der "Gelenkschmiere". Ein geändertes Zeitmanagement ist für die
qualifizierte Aufwärmphase der Pferde erforderlich. Daraus resultieren bessere, ggfs. sogar genaue
Aufzeichnungen über das wöchentliche Training in den verschiedenen Gangarten, die hier zu Grunde gelegt werden.
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Aus den Angaben eines wöchentlichen Trainingsplans lassen sich die zusätzlichen Bedarfswerte schneller ermitteln. Aufgrund dieser Daten ist eine qualifizierte und reproduzierbare Aussage über die Anforderungen und Bewertung für leichte Arbeit, mittlere Arbeit, und schwere Arbeit möglich.
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Den Tierärzten steht auf Anforderung ein Erfassungsbogen für die Futtermittel und die Beurteilung des BCS - Wertes zur Verfügung.
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Futterdaten
Aus einer zentralen Datenbank können verwendete Futtermittel nach Hersteller und Produktname gewählt
und mit der Mengenangabe der Tagesration versehen werden. Hieraus ergibt sich bei der Auflistung aller
eingesetzten Futtermittel die aktuelle Versorgungssituation für jeden Tag.
Die Futtermitteldaten können zu jedem Zeitpunkt ergänzt, aktualisiert oder gelöscht werden. Dieses ist erforderlich,
da die Futtermittelindustrie saisonale Schwankungen berücksichtigen muss, marketingabhängig neue Futtermittel
entwickelt oder neue Bedarfsempfehlungen von der Wissenschaft ausgesprochen werden. Schwankungen in
den Analysedaten der Futtermittelhersteller treten bei allen Unternehmen auf. Daher ist der
Sackanhänger regelmäßig aufzubewahren und mit dem vorherigen zu vergleichen. Bei Änderungen in der Rezeptur
und damit in den Inhaltsstoffen sind die Daten zu aktualisieren und die bisherige Bedarfsrechnung mit den neuen
Werten zu wiederholen.
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Soll-/Ist-Vergleich
Neben den Einzeldaten werden kumulierte Werte und prozentuale Abweichungen vom Sollwert dargestellt werden.
Die Auswertung wird farblich unterstützt:
Grün alles ok, bei dieser Ration treten kaum Stoffwechselprobleme auf
Gelb bei Über- oder Unterversorgung ist eine Korrektur empfohlen
Rot bei Über- oder Unterversorgung ist eine Korrektur erforderlich, da es sonst zu einer Schädigung des Pferdes kommen könnte
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Nach Empfehlungen der Tierärztlichen Hochschule Hannover (Prof. M. Coenen, jetzt in Leipzig tätig) gilt es
in erster Linie, die Eiweiß- / Energieversorgung in den "grünen Bereich" zu bringen. Dass bedeutet, dass
die Versorgung mindestens 80 % erreicht, die Überversorgung maximal bei 120 % liegt und das Ganze
möglichst in einem Verhältnis von 5 ... 6 : 1. Dann, so die Wissenschaftler, haben Sie bereits 50% der
ersten Hausaufgaben erledigt.
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Wenn es Ihnen weiterhin gelingt, das Kalzium- / Phosphor - Verhältnis auf 1,5 ... 2,5 : 1 einzustellen
(bei Vermeidung von Über- / Unterversorgung) sind erste wesentliche Schritte bereits gelungen.
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Dass der Bedarf an Trockensubstanz und Rohfaser ausreichend gedeckt ist, sollte selbstverständlich sein,
um die Darmflora optimal aufzubauen.
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Das nächste Augenmerk gilt den Spurenelementen. Hier ist der Blick vor allem auf Kupfer, Zink und Selen
gerichtet. Diese drei sind besonders kritisch in Bezug auf mögliche Überdosierungen und damit möglichen
Vergiftungserscheinungen. Dieses wollen wir durch kontrollierte Zufuhr vermeiden. Daher gilt der Grundsatz:
Mehr als drei verschiedene Mischfutter und/oder Mineralfutter führen erfahrungsgemäß zu einer Schräglage
der Versorgung, die sich überwiegend als Überdosierung herausstellt.
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Mit ersten Erfahrungen, die Sie beim Kennenlernen der verschiedenen Produktkombinationen sammeln, sorgen
Sie des Weiteren auch für eine qualifizierte Vitamingrundlage, die der Gesundheit ihres Pferdes zuträglich ist.
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Wichtiger Hinweis
Auch wenn mit diesem Programm viel Erfahrungen über die qualifizierte Ernährung der Pferde gesammelt wird, sind
die präventiven Maßnahmen (Kontrolle der Zähne, Impfungen, Wurmkuren, regelmäßige Gesundheitsprüfungen,
Aufzeichnungen über Hufbehandlungen und -beschlag) weiterhin aufrecht zu erhalten!
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Rationsmanager Tierarzt
CD-ROM zur Rationsberechnung von Pferden speziell für Tierärzte.
Einzelplatzversion, 10 Pferde speichern, beliebige Anzahl von Rationen speichern.
185,00 Euro
incl. Porto, Verpackung, MwSt.
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